Letzte Änderung: 20.12.2015

Der 1949 von allen Vertretern der Länder der Bundesrepublik Deutschland gegründete Deutsche Rollsportbund (DRB) ist im gewissen Sinne ein Nachfolger des im Jahre 1910 gegründeten "Bundes Deutscher Rollsportvereine", der seit 1924, dem Gründungsjahr der Federation Internationale de Roller Skating (FIRS), Mitglied dieses internationalen Verbandes gewesen ist und erst durch die Neuregelung des Sportes im 3. Reich aufgelöst wurde.

Erst vier Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges, in denen zuerst einmal wieder die Arbeiten in den meist zerstörten Vereinsgebäuden vorangingen, fanden sich die Männer der 1. Stunde zusammen, um einen neuen Spitzenverband, den DRB, ins Leben zu rufen.

Anfänglich betreute der DRB die drei Fachsparten Rollkunstlauf, Rollhockey und Rollschnelllauf. Dank der guten Zusammenarbeit aller Landesverbände im DRB wurden zahlreiche internationale Erfolge unserer Kunstläufer, Rollhockeyspieler und Schnellläufer errungen.

1977 wurde die Fachsparte Skateboard integriert. Die Sportkommission Skaterhockey kam 1990 zum DRB und später um Inlinehockey erweitert. Seit 1992 wurde Rollschnelllauf wahlweise auch auf Inlinern betrieben; ab 1996 faktisch nur noch auf Inlinern.

Weitere Sportarten, die von der inzwischen umbenannten Sportkommission Skateboard und Inline-Aggressive betreut werden, sind Inline-Aggressive, Inline-Skate-Basketball, Inline-Skate-Cross, Inline-Skate-Slalom, Inline-Skate-Hochsprung, Inline-Skate-Limbo, Inline-Skate-Weitsprung und Inline-Skate-Downhill.

Durch die Veränderungen des sportlichen Angebots beschloss die Mitgliederversammlung 1998 die Umbenennung des Deutschen Rollsportbundes in Deutscher Rollsport und Inline Verband (DRIV).


Präsidenten / Präsidentinnen:
1949 - 1953   George Homann
1953 - 1963   Wilhelm Heberer
1963 - 1969   Hans Otto
1969 - 1971   Günter Fuß
1971 - 1977   Dr. Günther Benndorf
1977 - 1985   Claus Steinberg
1985 - 1997   Hans Dieter Dahmen
1997 - 2007   Ute Villwock
seit 2007   Harro Strucksberg

Quelle: DRIV